Langsamkeit, Dein Name ist 2020

Jetzt ist das Weihnachtsfest schon wieder Vergangenheit. Bei uns war es eine Aneinanderreihung stiller, heimeliger Momente. Fast haben wir vergessen, dass es so etwas wie Corona gibt, das uns ärgert. Das Wetter war sehr passend, etwas schmuddelig..so richtig zum Lichteln, Tonnen-weise Räucherkerzchen räuchern, Schokolade essen, Märchenfilme schauen, spielen, basteln und wieder Schokolade essen. Und was für ein schöner Schein wieder vom Weihnachtsbäumchen ausging. Zum Ärger eines ganz speziellen lieben Familienmitgliedes gibt es für den grünen Piekespargel so gut wie nie eine „ordentliche“ Christbaumspitze. Manchmal klemmt eine Pommelmütze oben drauf, ein Teddy saß auch schon in schwindelerregender Höhe. Dieses Jahr bekam der Baum von unseren Kindern einen selbstgebastelten Heiligenschein. Und viele Schokoringe mit Zuckerstreusel verziert, pflückt der Kleine mit Freude so Stück für Stück vom Bäumchen. Da kann er wirklich froh sein, dass wir in unserem ansässigen Forst mit eigener Säge und eigener Kraft dieses Jahr eine waschechte sächsische Nordmanntanne geschlagen haben. Die piekt tatsächlich gar nicht, ließ sich auch gut ins Auto transportieren sowie nachher zu Hause in den dafür vorgesehen Ständer schubsen und gibt wegen ihrer Friedlichkeit, die Stachelei betreffend, gerne ihren essbaren Behang an kleine als auch größere Kinder ab.
Nun schauen wir mal, wie viele nicht zertifizierte Böller der gemeine Mann/die gemeine Frau (wegen der Gendersache muss man ja genau sein..) im Osten der Sächsischen Schweiz so über die Grenze von Polen und Tschechien geschmuggelt bekommen haben…Ich könnte mir vorstellen, dass es so einige sein werden. Dackel Bruno würde es völlig genügen, wenn es vielleicht einen leichten Bockwurstregen gegen Mitternacht des 31.12. geben würde. Der kleine Hund kommt zu Silvester aus dem Zittern gar nicht mehr raus. Die Lautstärke ist gar nicht maßschlaggebend. Eher, glaube ich, bestimmt Frequenzen wie das Heulen der Raketen und das Quietschen und Zischen findet er absolut doof. In den letzten Jahren haben wir ihn in die Garage, ins Innere des Autos gelassen, die Türen geschlossen und im Autoradio Musik angestellt. Eine doppelte Schallmauer sozusagen aus Garagentür und Autogehäuse. Das ist seine Burg, in der er dann einigermaßen entspannen kann. Nein, das ist kein Fest für den Bruno..Obwohl…Wenn es denne den Bockwurstregen gäbe…?
Tja, das Neue Jahr..Was es wohl bringt? Wir wünschen Euch und uns allen alles Gute! Gesundheit, Freude, ein bisschen bzw viel mehr Kontakt zu denen, die wir gerne treffen würden, endlich wieder gedrückte Hände und geknuddelte Freunde/Verwandte und auf alle Fälle viel weniger Corona. Viel weniger der Leute, die uns empfehlen, Bleichmittel/Desinfektionsmittel zu trinken! ..Und schließlich ein bisschen mehr Hirn zwischen den Ohren für die, die nicht die hellsten Schwäne auf dem Teich sind und das Zeug tatsächlich gegurgelt haben. Und etwas Graue Masse vom sprichwörtlichen Himmel für die, die immer noch nicht gerafft haben, dass wir hier mit Corona ein echt großes Problem haben, das wir nur gemeinsam lösen können.Langsamkeit war also so irgendwie für 2020 das Losungswort. Bestimmt hat auch der eine oder andere viel gelernt..über sich.. und das, was wirklich wichtig ist..Darüber, dass wir weniger Fäden unseres eigenen Lebens in der Hand halten als gedacht. Darüber, wie fragil doch das als stabil angenommene Große und Ganze ist.  Es war nicht alles schlecht. Keine Greta Thunberg der Welt hätte es geschafft, die Zahl der Flüge in dieser kurzen Zeit auf diese Prozentzahl herunterzuradieren. Es ist wirklich möglich, viele Dinge aus dem Homeoffice heraus zu erledigen…Hut ab – endlich erkannt. Da mussten wir mal alle ein bisschen kreativ werden, um fix Lösungen zu erschaffen. Bestimmt hat nicht alles geklappt. Aber da sind Kristallisationskerne entstanden, um die sich bereits Teilchen absetzen. Mal schauen, welches buntes Gebilde sich daraus entwickeln wird. Corona hat die Karten neu gemischt…
Welche Hauptzutaten wären da nun passend für ein kleines Glück 2021? Vielleicht Offenheit, Beschleunigung in Maßen, nicht wieder „Höher, schneller, weiter“ wie einst. Lieber wirklich leben –  jeden Tag  – voller Bewusstheit, voller Kreativität, voller Gemeinsamkeit und Offenheit. Guten Rutsch also in ein gutes Neues Jahr 2021 ringsherum!
Herzlichst,
die
Conny Borgwardt

Zauberweihnacht to go

Mhh, dieses Jahr gibts keine einzige „Zauberweihnacht“ im Live-Format. Ich habe schon Entzugserscheinungen. Aber was soll man machen? So ist’s halt. Also habe ich mich mit meiner ganzen Zeit an den Rechner gesetzt und habe mir verschiedene Mitschnitte unserer Zauberweihnacht-Konzertchen zurechtgeschnippelt. Letztlich ist solch ein ganzer Auftritt auf einer CD gelandet. Und weil dieses Jahr so alles ganz anders ist, habe ich auch das Cover selbst-naja: gestaltet-ein wenig bemalt und beschrieben halt..Ein bisschen Vintage sieht’s aus und halt nach Conny. Außerdem ist ein ganz Conny-typischer Fehler d’rauf..den ich übrigens erst heute, nach bereits 50 hergestellten CDs entdeckt habe: Ein Lied ist doppelt drauf. Da kommt der Weihnachtsmann zweimal in die Stadt. Auch schön..da bringt er mehr Socken. Heutzutage muss man flexibel sein..
Wer ein bisschen Zauberweihnacht-Weihnachtsmarkt-Stimmung to go wünscht, der melde sich bei mir. Ich schicke die Scheibe gerne in die große weite Welt. Vorerst eine gemütliche Adventszeit für Sie und Euch und die allerwärmsten Grüße in dieser seltsamen Zeit, die doch gerade durch die krasse Andersartigkeit im Gegensatz zur Normalität auch viele Chancen bietet, sich selbst näher kennenzulernen und zu schauen, was wirklich wichtig ist..
die
Conny Borgwardt

die
Conny Borgwardt

..nun ist es raus…

Corona wird uns also auch die Adventszeit über begleiten und unsere Kreativität sowie unsere Geduld gehörig fordern. Für mich bedeutet das unter anderem, dass die Einstimmung auf die zauberhafte Zeit in diesem komischen 2020 nicht mit einer unserer hübschen „Zauberweihnacht“ -Veranstaltungen eingeläutet wird. Ja, die meisten Christmärkte, Festivitäten in der schönsten Zeit des Jahres sind bereits abgesagt worden. Traurig, aber wohl nötig. Zum Glück ist es durchaus erlaubt, sich mit seinen (wenngleich abgezählten) Lieben zu umgeben. Es ist möglich, sich unendlich viele Räuchermännchen auf den Schrank zu stellen (..so wie es mein Bruder immer tut). Es ist sehr wohl möglich, sich unmöglich viele glitzernde Kerzen auf den Tisch zu stellen, Weihnachtssterne, Weihnachtskugeln, zuckersüße Deko überall zu verteilen. Es ist sogar sehr ratsam, die ganzen alten Weihnachtslieder gemeinsam zu singen, vielleicht die seit den Jugendtagen eingestaubten Instrumente hervorzukramen und die Zeit mal ganz anders zu nutzen als sonst…stiller…naja…Aber still und ruhig kann schließlich sehr entspannend sein. Hören wir also in uns hinein, was so alles DOCH geht. Vielleicht ist es mehr, als wir uns je von diesem 2020 erhofft hätten. Probieren wir’s aus!

Ich habe vor ein paar Jahren eines unserer „Zauberweihnacht“ – Programme mitschneiden lassen. Nun bin ich gerade am Basteln einer Audio- CD, die ich selbst erstelle und an Freunde und Bekannte als kleine Adventsfreude abgebe. Ein kleines bisschen „Zauberweihnacht“ sozusagen für zu Hause. Wenn Sie und Ihr auch an solch einem Exemplar interessiert seid, dann schreibt mir eine mail.
post@connyborgwardt.de
Ich versuche, alle Anfragen zu erfüllen.
Ich habe ja sonst nichts zu tun. Außer: Räuchermännchen und Kerzen aufstellen, zuckersüße Deko verteilen, Weihnachtslieder singen…

Ganz herzliche Grüße, die

Conny Borgwardt

Glücksperlen im Coronawein

…waaaas? Nein, doch nicht schon wieder!!!?? Hochzeitspaare werden im Jahre 2020 wirklich auf eine harte Probe gesellt. Genau so erwischte es auch mein Paar in 365 Tagen doppelt. Vorerst war deren Trauung im Frühjahr vorgesehen und nun durchkreuzte Corona zum zweiten Mal die Pläne für den Großen Tag. Die große Feierlichkeit am Abend entfiel völlig, die Gästeanzahl musste enorm beschnitten werden. Erschwerend kam hinzu: Es regnete..nicht nur kurz sondern wahrlich den ganzen Tag! Aber: Die Standesamtliche Trauung sollte und durfte nun auf alle Fälle im ganz ganz kleinen Kreis aber dafür trotzdem ganz ganz individuell und romantisch stattfinden. Die nette Standesbeamtin und ich bastelten einen schönen „Notfall-Schlachtplan“ und erstellten ein ganz besonderes Romantik-Konzept für unsere zwei mit deren drei Kindern. Da es an diesem Tag und in dieser Zeit sowieso die einzige Trauung des Tages war, nahmen wir uns für Rede und Herzenslieder unseres Paares sehr viel Zeit. Ich denke, die Zeremonie dauerte mehr als doppelt so lange, als üblich. Sogar Fotos durften noch mit Musik und viel gutem Gefühl im Herzen im Trauraum gemacht werden. Doch damit nicht genug: Draussen vor dem Haus, warteten viele Bekannte und Freunde unseres Paares mit vielen Überraschungen, die trotz des Dauerregens mit ganzer Herzlichkeit und mit sichtlicher Freude aller Anwesenden für unser Paar präsentiert wurden.

Tja, Du olles Virus, da hat Dir aber jemand Glücksperlen in den Corona-Wein geschüttet…

Sie mein liebes Paar, Sie haben sich nicht von Corona und Regen ärgern lassen. Sie haben sicherlich-so wie Sie sind- wunderhübsch und stolz gemeinsam mit Ihren Kindern und lieben Gästen einen unvergleichlich schönen Tag erlebt. Vielleicht ganz ganz anders als geplant. Aber doch ganz ganz Ihren Tag. Ihren Großen Tag!
Ich wünsche alles Glück der Welt auf Ihrem Weg! Ihre Conny Borgwardt


					

..na denn mache ich halt was anderes…

Die Corona-Zahlen klettern, die Vorschriften rings um die Rückkehr nach Deutschland werden strenger…Da ist es mir doch ruhiger ums Herz, nicht in den seit Jahrhunderten geplanten süßen Urlaub ganz hoch in den Österreichischen Bergen in der Almhütte weit ab vom Schuss, zu reisen. Seufz…Naja – Das bedeutet, ich habe das Wochenende 24./25.10.2020 inklusive Freitag frei. Am Ofen sitzen ist natürlich hübsch. Wenn aber noch jemand mehr oder weniger spontan mein Zutun für den schönsten Tag des Lebens braucht…der soll sich doch bitte melden! Vielleicht klappt’s ja!

Herzlichst,
die
Conny Borgwardt
www.connyborgwardt.de

For Eternity

JETZT…und schon ging’s los mit dem kurzen Technik-Check, der wirklich meistens die einzige Gelegenheit ist, fix für Blog und Soziale Medien ein Foto vom schönen Trauraum zu knipsen oder halt ein Mini-Schnipselchen mit der Handy-Kamera aufzunehmen. Danach folgen oft noch Vorbereitungs-Deko-Dinge, die auf mich warten…dasselbe gilt für das „Verstecken“ von Transportkisten, die sich, wie in jenem Filmabschnitt, noch immer in Kamerasichtweite befinden. Genau so war es an jenem goldenen Herbsttag, der verblüffenderweise eher einem strahlenden Sommertag glich. Nur ein paar Tage zuvor machte ich mir Sorgen, weil ich – im Gebirge unterwegs – noch keine Winterreifen aufgezogen hatte und die Temperatur arg an der 0 Grad Marke kratzte. Das Tablet meines  großartigen Pianisten Moritz Töpfer mit den Noten hinsichtlich der Herzenssongs unseres süßen Paares im prallen Sonnenschein stand kurz vor dem Hitzekoller und musste im Schatten reanimiert werden. Man konnte selbst als Wärme-gewöhnte Conny ein kleines bisschen schwitzen. Ab und an pustete der laue Wind ein kleines Wölkchen vor die Sonne. Gut für das Tablet… Nachdem die nette Gästeschar im luftigen Trauraum Platz genommen hatten, sorgten neben der Sonne vor allem die wunderschöne Braut und der würdevolle Bräutigam für glitzernden Schimmer im Gästegarten des schicken Hotels. Mein liebes Paar! Für die Ewigkeit – for eternity, natürlich! So lange und noch 1000 Jahre wird Euer Glück reichen, Ihr Lieben, mit Eurem kleinen Jungen in der Mitte, und Ihr werdet nach Euren Lebensentwürfen „Chaos trifft Konzept“ und dem Motto „Eule trifft Lärche“ und mit Euren Antennen für Euer gegenseitiges Wohlbefinden gemeinsam so manches Wunder vollbringen. Es war mir eine Freude, Euch ein Stück des Weges begleiten zu dürfen. Ein Glück, dass man sich immer mindestens zweimal im Leben begegnet. Ich freue mich darauf, Euch wiederzusehen. Irgendwie, irgendwann…Ja, das wäre schön! Ganz herzliche Grüße, Eure Conny

Freie Trauung vor Glitzer-Regen-Passepartout

Sommersonne, Strahle-Sonnenschein, warmes Wetter??? Das kann ja jeder! Die wahrhaft Großen sind jene, die auch bei strömendem Regen das schönste Hochzeitsfest der Welt feiern können und ganz genau wissen, dass jede flüssige Perle das Licht nur zu gerne in sich sammelt und es nachher wie einen Haufen glitzernden Sternenstaubs wieder in alle Himmelsrichtungen auf die Reise schickt. Und so habt Ihr, unser liebes Paar, glücklich und Herz-erfüllt, einen unvergleichlichen Tag erlebt, der für Euch viele Überraschungen und Wunder parat hielt. Mit der persönlichen Rede von mir nur für Euch und den Herzenswunschtiteln meines Pianisten und mir im Rahmen der Zeremonie, begann die „Glitzerei“. Mit Hilfe der Blumenfee Antje May der Gärtnerei Gruschwitz, die den Großen Saal für den Abend ganz blumig elegant ausstaffiert hatte, konnte man beim Betreten des Raumes in allen Augen sicherlich abermals ein leuchtendes Staunen beobachten. Die Anwesenheit so vieler Eurer Lieben, die es trotz Corona und trotz langer Anfahrtswege geschafft hatten, am Großen Tag bei Euch zu sein, kam der Helligkeit eines Feuerwerks gleich. Ich bin mir sicher, dass das Freude- Glitzern sich über den Tag und weit in die Nacht bis ins fast Unermessliche hat steigern lassen. Ein ehrwürdiges Schloss voller Kunstwerke in Architektur, Malerei und Mobiliar wurde von Eurer Liebe erhellt. Mein liebes Paar, mögen auf dem Weg durch Euer Leben die Wanderschuhe immer gut geschnürt sein! Möget Ihr Trampelpfade erkunden, die an Aussichtspunkte führen, die Euer Herz höher schlagen lassen! Haltet Euch also an der Hand und geht zusammen bis ans Ende der Welt! Gute Reise!
Eure
Conny

Glitzer-Glück-Trauung am Wasser

…ein See, weite Wiesen, gleich daneben weiße edle Pagodenzelte, umrahmt von großen Bäumen. Die Moritzburger Seeterrassen liehen unserem glücklichen Brautpaar ein vornehmes und doch natürliches Passepartout für deren Freie Trauung im Grünen. Angenehme Temperaturen ließen uns fühlen, dass noch sommerlicher Wind unsere Beine umspielt. Ab und an fielen an diesem Tag aus pausbäckigen Wölkchen ein paar Regentropfen. Was machen wir nur? Riskieren wir es, mit Mann und Maus samt unseres schönen Paares direkt am See in der schönen Dekoration am Ufer des Wassers ebenfalls gewässert zu werden? Der Traum vom Platz direkt neben Himmel, Gras und plätschernden Wellen war so schön…
Die Regentropfen glitzerten wie Diamanten an den Halmen. Ich weiß genau, dass Regentropfen am Hochzeitstag Glück bringen. Schon meine Oma war davon überzeugt. Alles Licht werde durch deren glitzernde Oberfläche vielfach gebrochen, vervielfacht und in alle Richtungen geworfen. Und genauso verhalte es sich mit dem Glück.
Auch ich, die ich gemeinsam mit meinem Pianisten Moritz Töpfer die Zeremonie in Rede und Musik mitgestalten durfte, bekam wieder eine große Portion Glück so einfach nebenbei, wie ein wohlriechendes Parfum ab. Unter dem schützenden Dach der exklusiven Zelte, mit Blick auf das Wasser und die schicke Dekoration, mit Liebe zusammengestellt, saßen unsere wunderhübsche Braut und der stolze Bräutigam unter dem Blütenbogen, welcher von den Hochzeitsgästen über und über mit Blüten geschmückt worden war. Die Geschichte von zwei ganz besonderen Menschen wurde erzählt, Herzenslieder interpretiert, es wurde gelacht, ein bisschen geweint (natürlich nur vor Freude), und wir feierten zusammen die glitzerndste Freie Trauung der Welt. Danke an die zauberhaften Regentropfen, die das Licht und das Glück so schön reflektiert und vervielfacht haben! Vor allem aber Dank an Euch, unser liebes Paar! Danke für Euer Vertrauen in mich/uns! Ich wünsche Euch, dass jeder gute Wunsch an Euch in Erfüllung  geht, dass Ihr so bleibt wie Ihr seid, Euch immer weiter an der Hand haltet und gemeinsam mutig Euren Weg geht…Mit Bubi, Poppy, Hund und Katze an Eurer Seite..Vielleicht auch irgendwann mit bunten Kinder-Handabdrücken in Eurem Logbuch namens „Leben“:
Schön, Euch zu kennen!
Eure
Conny Borgwardt

…erst das Himmlische, dann das „Rasante“

Im Land der Ebereschen, recht weit im östlichen Sachsen, in der laut einheitlicher Meinung schönsten Dorfkirche Sachsens – nämlich in Schellerhau – durfte ich wieder einmal zu Gast sein. In diesen Höhen muss man sich gelegentlich auf meteorologische Überraschungen einstellen. Zum Glück schneite es an diesem Tag nicht, sogar die Sonne ließ sich ab und an blicken. Auch das Thermometer erbarmte sich unser und das Quecksilber kletterte im Laufe unserer Autofahrt nur um einige Grad nach unten.
…Das war besonders für unsere schöne Braut gut, die ein wunderhübsches, Elfen-gleiches dafür aber dünnes Kleid trug. Alles, was bei 38 Grad im Schatten und Ballersonne ein Segen ist, stellt sich in frischer Erzgebirgsluft in der Höhe als kleiner Nachteil heraus. Dafür musste der nette Bräutigam mit allen Kleidungsschichten nicht all zu sehr schwitzen und gab im Laufe des Tages bestimmt seiner schönen Frau gerne sein Jacket ab. Für den Rest des Lebens reichen sich beide ganz sicher liebend gerne gegenseitig deren wärmende Hände. Vorerst wärmten aber im Rahmen des Traugottendienstes Pfarrer Kellers Worte, die mit Witz und Ernst das Geschehen des Großen Tages und die Zukunft unseres Paares behandelten. Mit großem Gefühl, mit angemessenem Entertainment, mit dem Herzen in der Hand, vermochte er das Alltägliche mit dem Umgreifenden in himmlischer Kurzweiligkeit zu verbinden. Eine Saxophonistin und ein Pianist an meiner Seite, die Wunschlieder der Brautleute im Gepäck und mit Sonne im Herzen durfte ich/durften wir wiederum zur musikalischen Wärme des Traugottesdienstes und zur Verstärkung der Worte Pfarrer Kellers beitragen.

Unser Paar und deren Gäste machten sich nach dem Auszug aus der Kirche auf zu einem großartigen Nachmittag und ich reihte mich in die Reihen meiner Familienmitglieder ein, die mich an der Kirche abgesetzt hatten und gleich weiter nach Altenberg getingelt waren. Aufgespart wurden für mich noch ein paar Fahrten auf der Sommerrodelbahn, die ich sofort antrat. Rüttelnd und ruckelnd fegte ich also mit Kind und Kegel gen Tal…Und: Wer bremmst verliert…also Hebel nach vorne gedrückt, der Halswirbelsäule viel Glück gewünscht (die Bandscheiben seien nett gegrüßt) und volle Kanne hinab… Ganz unten, an der Stelle der Kurve, an der man gerade das blödeste Gesicht zieht, gibts noch ein automatisches Foto, das man dann für viel Geld an der Kasse auch käuflich erwerben kann (vor den Vorschautafeln stehend, darf man sich aber schon mal kostenlos darüber totlachen…)
Kurzum: Ein toller Tag voller himmlischer Dinge und rasanter Abenteuer ging vorüber. Danke dafür!
Vielen Dank vor allem Ihnen, unser liebes frischgebackenes Ehe-Paar für Ihr Vertrauen in mich/uns! Ich wünsche Ihnen alles Glück auf Ihrem weiteren gemeinsamen Weg. Möge Sie beide und Ihre Familien das Licht des Hochzeitstages ein Leben lang wärmen!
Herzlichst,

Ihre
Conny Borgwardt

 

Musik, Farben, Elbe…Schönes Dresden

„Geh aus mein Herz und suche Freud, in dieser schönen Sommerzeit […]“..ey, na klar, ich bin dabei! Wenn ich doch schon mal in Dresden bin, dann wird die Zeit aber so was von effektiv genutzt. Mit einem ganz lieben Menschen unterwegs, schlenderte ich also einen ganzen Tag und eine – natürlich ebenfalls ganze – Nacht durch das traumhafte Elbflorenz. Immer am Fluß entlang, sehr intensiv durch die kunterbunte Neustadt und wieder zur Elbe. Minikleine Cafés, mit Kunst vollgestopfte Galerien (in denen man Stunden zubringen kann!), an jeder Ecke Musik, gut gelaunte Leute, überall Sehenswertes und Dinge zum Seele baumeln lassen. Ich glaube, wir hätten 14 Tage lang so laufen können und hätten immer noch Neues entdeckt. 28 Grad Celsius um 24 Uhr und Dir steht der Sinn nach ein paar Tappas? Bitte, kein Problem! Frisch in das mit traditioneller spanischer Musik lockende Restaurant. Nach Feierabend muss auch eine Sonnen-gewohnte Conny, die tagsüber fast nichts essen muss, etwas zu sich nehmen. Am besten lange und üppig. Und in so netter Gesellschaft, macht das gleich noch mehr Spaß. Was liegt näher, als in rauhen Mengen Brot, Oliven, Aioli, Serrano-Schinken, Gemüse, Papatas fritas, Tortilla, getunkt in viele verschiedene Soßen, zu genießen? Danach noch Mandelkuchen und weil der Tag so schön ist, das Ganze herzhaft mit einem Vino tinto hinuntergespült…Traumhaft!
Schlafen wird sowieso überbewertet, also nur kurz ausgeruht und gemeinsam mit den Frühaufstehern unter den „Brunchern“ saßen wir schon am Morgen wieder in einem hübschen Hinterhof in der Neustadt zum Frühstück. Es nieselte und doch war der Zauber der Stadt deutlich zu spüren. Unter einem kleinen Dachvorsprung, der vor dem Regen schützte, saßen wir, aßen wir und erzählten und kicherten wir. Warm platschte ab und an ein Regentropfen auf unsere Füße und wir fanden es toll…