Müffelchen en masse…

…Dies ist ein öffentlicher Brief an Dich, lieber Nikolaus (wie soll ich Dich denn sonst erreichen, als über das Internet..??)
Ich habe wohl gewusst, dass Du sehr gerne Schokolade und Gummibärchen, kurz: jede Menge Süßkram in hübschen Verpackungen herbeizauberst und in die Schühchen der Kinder stopfst. Jedes Jahr am Tag, der nach Dir benannt wurde, machst Du den Kleinen damit die größte Freude (…und uns Eltern den Erfolg über die Überzeugungsarbeit am Vortag, dass man die Schuhe nun mal ab und an putzen muss, sowie das Wecken unserer Süßen an diesem besonderen 6.Dezember, sehr leicht…)

Seit gestern wissen wir nun, dass Du auch eine Koryphäe in der Kunst des Strickens bist! Oder hast Du etwa Deine Frau mit in die Vorbereitung des Nikolaustages eingebunden?
Deine Müffelchen/Pulswärmer, die Du für ausnahmslos JEDES Kind unseres Kindergartens gebracht hast (und das sind eine Menge!), waren der Hit! Welch eine Freude hast Du mit Deinen wärmenden Geschenken hervorgerufen! Nicht nur in verschiedenen Größen hast Du so viele bunte Stulpen Stricknadel-schwingend produziert, sogar in Glitzerwolle wurden die Wunderwerke für unsere Kinder angefertigt. Wunderbar! Und diese „Zauberdinger“ durften (und das habe ich von vielen Eltern gehört…) nicht mal vor dem Schlafengehen ausgezogen werden.

Und deshalb gehört es noch einmal laut und deutlich gesagt bzw in diesem Falle GROß geschrieben:

VIELEN HERZLICHEN DANK, LIEBER NIKOLAUS!

Viele liebe Grüße an den guten Alten als auch an Euch und Sie alle da draussen!
Ich wünsche allen eine glitzernde, mit gemütlichen Lichtelstunden durchwirkte Adventswoche,
Ihre und Eure
Conny Borgwardt

Adventstraum…

…16 Uhr und die Sonne hat den Weg in ihre Schlafwolke bereits gefunden und sich mit einem warmen Wattewolkenberg zugedeckt. Die Natur hat sich längst zur Ruhe gelegt, die Blätter der Bäume sind längst von Wind verweht. Es bricht die dunkle Jahreszeit an, die ich für mich zu gerne mit gaaanz vielen Kerzen und Lichtern zum Glitzern bringe. Ausserdem komme ich nur schwer an Kaufhausangeboten von Kuschelkissen und Kuscheldecken vorbei und muss mich der magnetischen Anziehungskraft der weichen Wuschel-Dinge mit aller Kraft widersetzen..Adventszeit ist Kuschel- und Kaffeezeit. Und Musikzeit. Jetzt ist ein bisschen Zeit für neue Projekte, wunderhübsche Pröbchen…Auch Gelegenheit ab und an in mich selbst zu gehen und zu schauen, ob ich noch auf dem richtigen Weg, meine schönen Aufgaben betreffend, bin. Und: Ich bereite schon die ersten Wintertrauungen des Jahres 2018 vor. Nette Kennenlerngespräche mit meinen neuen Paaren…Da lege ich mir den einen oder anderen Satz parat, feile an Abläufen und puzzle Lieder in die Rohfassungen, die ich für jedes meiner Paare noch eine lange Zeit in meinem Kopf hin- und herwälzen werde…Bis diese Fassungen so fertig aus mir auf das Papier gepurzelt kommen. So ganz von alleine… Ich muss das Ganze nur noch notieren. Krass, oder? Ich bin immer selbst überrascht, dass das so klappt. Keine Leistung, sicher auch nur eingeschränkt etwas, das man lernen kann. Eine Gabe – für die ich sehr dankbar bin. Und damit das auch weiterhin so funktioniert, ist diese dunkle Winterzeit mit ihren langen Tagen, mit Glitzerkerzen und laaaangen Kaffee- und Kakaopausen für mich so gut und wichtig. Dann kann ich Phantasie- und Energiegeladen meine Zauberweihnachten gut spielen und freue mich auf die Hochzeiten der Saison 2018. Ich wünsche auch Ihnen und Euch glitzernde Adventsaugenblicke voller Wonne und wohliger Zuversicht, die denen der Kindheit so ähnlich sind…
Ihre und Eure
Conny Borgwardt

Süße Sünde…

…wenn ich doch nun schon einen Bäckermeister in der Nachbarschaft habe, der nachweislich wie der leibhaftige Weihnachtsmann aussieht (und zwar das gesamte Jahr über), der in einer alten Mühle wohnt, die an sich bereits wie eine Knecht-Ruprecht-Werkstatt aussieht…
Was liegt da näher, als dem Ruf des „Guten Alten“ zu folgen und gemeinsam mit ihm Stollen in rauer Zahl in zünftiger Umgebung zu backen. Meinen Bruder in dessen Rolle als begabten Stollen-back-Amateur nahm ich zur Verstärkung mit. Wir beide standen also „Gewehr bei Fuß“, bereit unser Bestes als Gehilfen des Rauschebartes bei der Versorgung der Bevölkerung mit Stollen-Energie zu geben. Hier ein Schüsselchen und dort ein Schüsselchen? Nein, nein – hier wird in Kinderbadewannen fetter Teig geknetet. Popelige SIEBEN Stück Butter enthält nur dieser eine „federleichte“ Teig, der Kalorienbewussten nur beim Gedanken daran wahrscheinlich den Blutdruck vor Schreck in himmliche Sphären treibt. Zum Glück bin ich überhaupt nicht kalorienbewusst wenn es um leckeren Weihnachtskram geht und so habe ich – wenn der Dicke nicht hinschaute – ordentlich genascht…
Wenn ich doch ein bisschen verwackelt aussehe…dann liegt das daran, dass es doch ganz schön anstrengend war, die Zutaten zu vermengen. Ich denke, jeder Bäcker, der vor hunderten von Jahren Stollen um Stollen mit der Kraft seiner Hände produzierte, hatte mit Sicherheit dicke Oberarme und am Abend einen gesegneten Schlaf…Die Sache mit den dicken Oberarmen ist bei mir nicht sofort eingetreten aber der gesegnete Schlaf, der stellte sich am Abend nach unvermutet ausschweifender körperlicher Betätigung sehr wohl ein…

Schnappen Sie sich Ihre Lieben und werfen Sie sich in die Backstube! Der Duft alleine belohnt für das Aufräumen der Kleckerei im Nachgang.

Ich wünsche Ihnen und Euch eine zauberhafte Zeit und grüße ganz herzlich,

die
Conny Borgwardt

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..an machen Tagen da nehme ich mir ein Vorbild an meiner Katze..

…wisst Ihr/wissen Sie, was ich heute vor habe? …gar NICHTS! Meiner Katze geht’s ebenso. Sie schläft so vor sich hin…Das Wetter soll schick werden…Sonnenschein..ein schöner Spätherbsttag steht bevor! Und mich wird man in der goldenen Herbstsonne höchstens etwas herumwandern sehen, ich werde tief durchatmen, etwas Vitamin D in mir aufbauen lassen und die Nase in den Wind halten. Ich habe heute frei, die Welt gehört mir! Zeit zum auftanken und Kraft schöpfen…Zeit zum relaxen, cooldownen. Etwas nervt mich dabei der Wäscheberg, der sich immer demonstrativ vor meinen Augen aufbaut. Ich schnappe mir mein Periskop und schaue bis morgen einfach um den Berg herum..Ich wünsche Ihnen und Euch ebenfalls einen wunderschönen Tag voller glitzernder Augenblicke und voller Leben!
Ihre und Eure
Conny Borgwardt

DANKE, DANKE, DANKE!!

Bild könnte enthalten: 1 Person, steht, Baum und im Freien
…Facebook hat mich gerade daran erinnert, ich solle mich doch bitte bei Ihnen und Euch bedanken! Ja, wenn wir die Maschinen nicht hätten – wir wüssten gar nicht, wie wir uns verhalten sollten…! Aber mein virtueller wohlerzogener Freund hat ja recht! Über 100 nette Menschen lesen Text für Text, Woche für Woche meine Geschichtchen. Manche tun sich das bereits seit Monaten an! Gratulation – das nenne ich Durchhaltevermögen! Nie im Leben hätte ich mir dieses freundliche Entgegenkommen Ihrerseits/Eurerseits auf meine Berichte von schönen Freien Trauungen, kirchlichen und standesamtlichen Trauungen sowie meinen Konzertchen träumen lassen. Also: DANKE, DANKE, DANKE! Ich freue mich wirklich sehr über Ihr und Euer Interesse und teile mit großer Freude auch weiterhin meine Erlebnisse als Freie Rednerin/Musikerin und Sängerin. Ein tolles Bild darf ich heute zur Feier des Tages des „Über-Hundertsten-Followers“ kredenzen. Oh ja, soooooo schön war’s ❤️ Herzlichst, die glückliche Conny Borgwardt

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…dieses Jahr 2017!!

Wetterüberraschung an allen Ecken und Enden. Gerade hatte ich mich schon an Kuschelherbst, warmen Kaffee, Plüschdecken und Kissen in allen gemütlichen Sitzecken gewöhnt. Das Kaminholz ist gestapelt, die Terrasse einigermaßen Winter-fest gemacht.. und nun das:
An diesem Herbsttag, an dem die standesamtliche Trauung meines lieben Paares in einem barocken Schloss ganz nahe der Elbe, im herrlichen Ambiente stattfindet, 25 Grad und helle lichtdurchflutete Räume! Vom azurblauen Himmel strahlt die Sonne, als müsste sie noch schnell ihre Versäumnisse des vergangenen Sommers aufholen. Die bunten Blätter der Bäume des Parks geben dem Schlosspark und damit den Augen der wunderschönen Braut und des stattlichen, strahlenden Bräutigams einen opulenten, farbigen Ausblick. Ja, dieses Wetter wurde von allen Lieben des Brautpaares herbeigesehnt! Die nette Standesbeamtin fand rührende Worte und ich durfte mit unseres Paares Lieblingsliedern die Großen Momente mitgestalten. Die Zeit hielt den Atem an!
Und: Wie eindrucksvoll die edlen Luftballons beim Aufstieg in die Lüfte – mit allen guten Wünschen der Gäste beladen – Ihre Reise antraten! Fast verschmolzen die Farben derselben mit dem Blätter-bunt. In die Nasen steigt beim Austritt aus dem Trauraum würziger Herbstduft…Die Natur setzte wahrlich alle Mittel ein, die Sinne des frischgebackenen Ehepaares zu betören!
Möge Sie und Euch jeden Tag ein Farben- und Düfte-Bouquet erfreuen, ein Sonnenstrahl warm die Nasen kitzeln und Sie/Euch damit an solch einen zauberhaften Tag erinnern – auch wenn am Himmel ab und an Regenwolken kleben!
Ich bin dankbar, dass ich solche glitzerhellen Momente miterleben darf und regelmäßig ein kleines Stück des großen Glückes auf mich „abfärbt“!

Ihre und Eure
Conny Borgwardt

…Hoch drob’n auf dem Berg…

..wenn man schon mal in der Gegend um München unterwegs ist, na dann muss man doch auch mal schauen, ob auf den Bergen schon Schnee liegt, oder? Ich hab’s getan.. und…es lag Schnee! Sehr zur Freude unserer Kinder, die mitgefahren waren (weil wir ja schließlich immer alle zusammen, vereint in der Horde auftreten) und die den Zuwachs des Kalten schönen Zeugs von Meter zu Meter auf unserer Fahrt mit der Zahnradbahn nach oben auf fast 2000 Meter Höhe erfreut zur Kenntnis nahmen. Schneeballschlacht Anfang Oktober ganz oben auf dem Wendelstein, direkt neben dem höchstgelegenen und wohl süßesten Kirchlein Deutschlands, bei schönstem Sonnenschein mit allesamt glücklichen Schneehäschen..Was will man denn mehr?? Viele Grüße zu Ihnen und Euch!
Die inzwischen in die Heimat zurückgekehrte
Conny Borgwardt

Warme Stube – warme Vorfreude – warmer Trost

…kühl weht der Wind draussen, der Regen platscht schon seit Stunden gegen die Fensterscheiben…Irgendwie mag es heute gar nicht richtig hell werden…
Schön gemütlich warm ist’s hier drinnen, unten in der Stube flackert schon ein kleines Feuer in unserem Öfchen. Und wie das Foto zeigt, wäre es dringend an der Zeit mal wieder meinen Schreibtisch aufzuräumen… Aber ich habe Besseres zu tun: Ich schreibe schon wieder emsig mit meinen „neuen“ Paaren der Hochzeitssaison 2018 hin und her. Die Kennenlerntreffen stehen an, bei denen wir uns „beschnuffeln“ dürfen und schauen, ob die Chemie zwischen uns stimmt. Das ist ganz wichtig, denn schließlich darf ich an ganz intimen Geschehnissen teilhaben; darf Dinge wissen, die sonst vielleicht nur den besten Freunden erzählt werden. Da gehört schon ein großes Stück Vertrauen dazu! Gerade wenn ich die gesamte Freie Trauung in Wort und Musik gestalten darf, kommt es darauf an, dass das Zwischenmenschliche „stimmt“.
Schön, dass mich doch schon ganz schön viele Anfragen erreicht haben..Ich hatte schon Bammel, dass wegen meiner seit Monaten ausgefallenen Website der Terminplaner für das nächste Jahr lange Zeit nur mit gähnender Leere ausgefüllt bleibt. Viele der Heiratswilligen – gerade die aus der weiteren Entfernung – finden den Weg zu mir über das www.
Zum Glück hat sich aber mein Ruf in der näheren Umgebung über die Mund-zu-Mund-Propaganda ganz hübsch entwickelt. Vielleicht ist dies auch die viel bessere Variante! Warum sollte ich nach Leipzig, Frankfurt und Kassel reisen, um dort Zeremonien glitzerschön zu gestalten? Natürlich bin ich gerne dazu bereit! Mit jeder Reise darf ich ja auch hübsche Gegenden, in die ich sonst wahrscheinlich nicht gekommen wäre, kennenlernen!  Aber ich mache auch sehr gerne Paare in zaubertollen Locations in Dresden, in Bautzen, in Maxen oder auf dem Butterberg mit ganz individuellen Freien Trauungen oder einfach nur mit meiner musikalischen Mitwirkung an deren Standesamtlicher Trauung oder deren Traugottesdienst glücklich. Warum in die Ferne schweifen…?

Übrigens: Der Herbst stupst uns mit der Nase darauf, dass das Jahr sich langsam von uns verabschiedet. Bald wird die kalte Jahreszeit Einzug halten. ..schon wieder ist ein Jahr fast vorüber. Wo ist die Zeit nur hin? Der Jahreslauf lehrt uns, in uns zu gehen und unsere eigene Endlichkeit (an) zu-erkennen. Ja, auch der Tod gehört dazu. Und diese letzte Straße (wie unser Freund Andrzej aus Polen sie immer nennt) sollte ebenso fürsorglich und geschmackvoll begleitet werden. Es ist die letzte Gelegenheit dem geliebten Menschen nahe zu sein. Worte sollten an genau diese Person gefühlvoll ohne Tränendrüsendrückerei erinnern. Sie sollten trösten aber auch zu dem einen oder anderen Lächeln anregen. Sie sollten eine lebendige Lebensgeschichte voller großer und kleiner Glücksmomente erzählen sowie auch die alltäglichen Vorkommnisse, die die Erinnerung so farbig malt und den Verlust so schmerzhaft macht, warm in die Erzählungen einbetten.
Es gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, mich mit der Trauer der Hinterbliebenen zu beschäftigen. Es macht mich selbst traurig, diese Unabänderlichkeit der Situation zu ertragen. Schließlich wird mir selbst meine Endlichkeit vor Augen geführt. Aber ich fühle, es ist unheimlich wichtig, in Vertretung für diese traurigen Menschen Worte zu finden..vielleicht auch Worte in Form eines einfühlsamen dezenten Liedes, das gerade ausdrückt, was man ganz dringend sagen möchte oder wie es in einem drinnen aussieht.
In meiner Rolle als Freie Rednerin/Gestalterin/Musikerin für Beerdigungen und Trauerfeiern darf ich
ein Stück meines Glücks, meiner Zuversicht und meines Glaubens mit Ihnen teilen, darf an Ihrer Trauer aber vor allem an Ihrem Leben teilhaben und den wichtigen Menschen, der voraus gegangen ist, mit Ihnen gemeinsam würdig verabschieden. Danke für Ihr Vertrauen in mich!

Nutzen Sie/Nutzt heute diesen Tag! Nicht meckern über das diesige Wetter! Zusammengekuschelt auf dem Sofa (oder im Büro 🙂 ) mit einer Tasse Heißer Schokolade und einigen netten Menschen in der Nähe, kann dem Schmuddelwetter doch einiges Schönes abgewonnen werden!

Herzlichst,

Ihre und Eure
Conny Borgwardt

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…los gehts: Alles auf Anfang!

 

…“meine“ großen schönen Freien Trauungen dieser Saison – vor denen wir organisiert, geplant, mit Hingabe gebastelt, Lieder und Worte gesucht, die Locations auf Sonderregelungen angebettelt, auf tolles Hochzeitswetter gehofft haben, sind Geschichte. Ein paar standesamtliche und kirchliche Trauungen darf ich in diesem Jahr noch musikalisch mitgestalten, dann stehen schon die Zauberweihnachtstage an…Die Tage bis zum Großen Tag werden wie die spannenden Tage der Kindheit vor dem Weihnachtsfest, abgezählt und das Herz schlägt mit dem immer näher rückenden Großen Tag (auch meines übrigens!!) immer höher! Es soll alles wunderschön werden…Gefühlvoll aber nicht Tränen-Drüsen-drückerisch; voller Schwung aber nicht verwirrend; ab und an lustig aber dem Anlass angemessen; anspruchsvoll philosophisch aber ohne Langeweile aufkommen zu lassen…Schließlich bereitet man sich viele Monate auf diese Momente vor, ich lerne „meine“ Paare in dieser Zeit recht gut kennen und möchte diese Zeit mit jedem einzelnen nicht missen. Dann – dieser Tag, so voller voller Spannung erwartet: Ist auch alles an Equipment eingepackt? Hätte ich vielleicht doch diese statt jener Worte wählen sollen? Die Zweifel schnell weggewischt…Schließlich habe ich meine ganz persönliche Zeremonie für das Paar doch immer und immer wieder im Kopf durchgespielt. So muss es klappen und es wird schön werden!
Meine schönste Freude kurz vor dem Hochzeitstag ist immer das Gefühl, wenn mein Bauch sagt: „…oh, da werden die beiden sich freuen…das wird was!“; … wenn ich es gar nicht abwarten kann, meinem Paar gegenüberzustehen und mein „Werk“ vorzutragen.
Und die schönste Belohnung?
Na das ist die, wenn ich einige Tränchen der Rührung sehe, wenn ich ein paar Kicherer und herzhafte Lacher „ernte“, wenn das Paar und alle deren Gäste sich während der Trauung von meinen Worten und der Musik so mitgenommen fühlen, dass sie gar nicht merken, wie die Zeit vergeht. Wenn ich höre, dass ich dem Großen Tag tatsächlich ein Glitzersteinchen mehr aufgesetzt habe, wenn ich noch nach Jahren Karten meiner Paare anlässlich deren Hochzeitstag mit lieben Grüßen und einem nochmaligen Dank für die schöne Freie Trauung bekomme…Oh ja – das ist der schönste Beruf der Welt/Die schönste Berufung der Welt!
Herzlichst,

Ihre und Eure
Conny Borgwardt

…am Sonntag war es so weit: Die ersten Werbe-Flyer, die ich jemals hatte, kamen zum Einsatz! Grund war ein ebensolches „Lebens-Erstes“: Ich nahm zum ersten Mal an einer Hochzeitsmesse teil. Einer kleinen, feinen Hochzeitsmesse, die eher einer schicken Präsentation der Partner des Hauses im zauberhaften Ambiente entsprach. Keine Halle, keine tausend Aussteller…nein: ganze 26 Unternehmer, die ihre Leistungen präsentierten, war die nette Runde groß. Das Parkhotel Bad Schandau ist die Location, die den exklusiven Rahmen bot. Strahlender Sonnenschein tat sein Übriges, damit auch die Brautmodenschau, die im tollen Freigelände des Geländes mit Blick auf die Elbe stattfand, im richtigen Licht erstrahlte. Ein luftiger Pavillon fügte sich auf der großen grünen Wiese ein, die Stühle der potentiellen Brautleute wunderschön geschmückt, ein Trautisch mit einem fließenden Blütentraum, die Stühle der Gäste mit weißen Hussen geschmackvoll angeordnet…Den Trauraum umgaben hohe Stangen, an denen Kränze lange Bänder hielten, die flatternd im Wind tanzten. Bunte Blütenblätter, die dem Paar den Weg zum Altartisch zeigen…Diese „Handschrift“ kenne ich doch: Na klar! Antje May war mal wieder am Werk und hat in deren Rolle als Blütenzauberfee Blütenzauberträume geschaffen. Und ich: Ich hüpfte von meinem Ministand zum Flügel im Saal, an dem der Pianist des Hauses und ich gemeinsam ein paar Hochzeits-taugliche Songs interpretierten, hin zur Stelle, wo der Chef des Hauses die brandaktuellen Programmpunkte des Tages immer kurz vor deren Beginn nochmals ankündigte. Zur Ankündigung jeglicher dieser Ankündigungen, durfte ich als Solosängerin zur Gitarre eben diese Ankündigungen wiederum ankündigen. Zur Stärkung ein Häppchen hier und da von den Tabletts mit leckeren süßen und herzhaften Häppchen, die die netten Mitarbeiter in der Parkhotel-Uniform anmutig durch den Raum trugen. Viele nette Leute habe ich kennengelernt. Und vielleicht darf ich ja den Großen Tag des Einen oder Anderen davon im nächsten Jahr mitgestalten? Ich würde mich freuen! Der Wettlauf um die besten Termine des Jahres 2018 ist längst eröffnet… So ein Tag…anstrengend aber auch total schön!
Herzlichst,
Ihre und Eure
Conny Borgwardt