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Neues Wochenende, neues Glück

…was soll ich sagen…Wieder stand für ein ganz besonderes Paar der ganz besondere Tag an. Und: Die Sonne schien! Ein laues Lüftchen wehte und das Licht schien für Hochzeitstage wie gemacht. Ein Geruch von Sommerurlaub und Blumen stieg in die Nase, als ich an der schönen Kirche gar nicht weit weg ankam. Im ehrwürdigen Raum mit dem gepflegten Interieur wurde bereits geschmückt und mit hübschen Accessoires persönliches Flair gezaubert. Stolz und schön schritt unser Paar Hand in Hand in den Trauraum ein und die Sonne ging auch im kühlen Kirchenraum auf.
Was ging wohl in den Köpfen von Braut und Bräutigam vor, als sie im originellen Oldtimer an der Kirche vorfuhren? Ich denke, die Freude und die Spannung dürfte groß gewesen sein und der niedliche kleine Sohn der beiden tat sicherlich seines dazu, dies alles noch zu steigern. Ob der Kleine damit gerechnet hat, bei seiner Taufe, die im Traugottesdienst eingebettet war, ein paar (zugegeben reichlich volle ) Hände kalten Wassers über den Kopf getröpfelt zu bekommen? Jedenfalls hatte er ab diesem Moment nur noch einige abschätzende Blicke für den Pfarrer übrig, der ihm seine Haare unverständlicherweise so nass gemacht hatte.
Ich durfte die Wunschlieder unseres Paares zum Traugottesdienst zusteuern, somit die Worte des Pfarrers auch mit dem gesungenen Wort unterstützen und war wieder ganz nah dran am Glück…
Schön dass ich Euch, liebes Paar am Großen Tag ein Stück des Weges begleiten durfte. Danke für Euer Vertrauen in mich! Ich wünsche Euch alles, alles Gute!
Eure
Conny Borgwardt

Flash mich nochmal…

..bestimmt ist diese Situation jedem bekannt: Die ersten Sekunden des Gesprächs mit bisher unbekannten Leuten sind vergangen und man weiß genau – Das passt – wunderbar! Oder eine neue Location steht auf dem Plan, man kommt an und man fühlt sich sofort absolut wohl – traumhaft. Und wenn beides – diese Menschen, die einem gleich so nah waren und solch ein hübscher Ort, an dem einem gar nichts anderes übrig bleibt, als sich glitzernd glücklich und offen für jeden schönen Moment zu fühlen, dann ist so ein seltener Tag angebrochen, an dem einfach alles stimmt. Genau so verhielt es sich an diesem sonnigen Samstag. Gut Neumark mit seinem urtümlichen Ambiente, mit seinem Vierseitenhof, dem anliegenden Park  und weiten Wiesen hatte die Tore für unser Paar und deren Freie Trauung weit geöffnet. Die Sonnenstrahlen leuchteten durch die Gipfel der großen Bäume, die rauschend ganz leise so manche Geschichte erzählten. In diesem prächtigen Ambiente wartete unser aufgeregter Bräutigam und hier saßen die netten Gäste, bunt angezogen und gut gelaunt. Mit Spannung  warteten wir alle auf die Braut, die märchengleich mit ihrem Papa in den luftigen Trauraum förmlich einschwebte. Alles in diesen Momenten erschien so flirrend, spannend und so am richtigen Platz. Ein Großen Ganzes durfte sich vor unseren Augen entfalten und ich denke, alle Anwesenden spürten tatsächlich den Zauber dieser Augenblicke.
Ich durfte gemeinsam mit meinem Pianisten die Zeremonie in Rede und Musik gestalten und hatte selbst einen diebischen Spaß dabei. Wir atmeten die Zeit, fühlten uns gemeinsam wohl und waren von Euch, liebem Brautpaar, wahrhaft geflasht.
Möge Eure Reise auf dem Weg des Lebens ganz oft von diesem gleisenden Sommerlicht durchflutet sein! Mögt Ihr für das Glück genauso anziehend sein, wie das Blumensträußchen am Revert des Bräutigams für so manche Biene am Großen Tag!
Es ist schön, Euch zu kennen!

Eure
Conny Borgwardt

Alte Wassermühle – Neues Glück

..da ist es: Das Glück, das sich so nebenbei auch auf mir verteilt, wenn ich bei einer ganz besonderen Trauung dabei sein darf. Und genau das war der Fall während einer der ersten Trauungen, die das Jahr 2020 durch die Einschränkungen durch Corona so bot. Unser hübsches Paar war mutig und hatte den Termin nur minimal verschoben, in der Hoffnung, dass ausgelassenes Feiern mit all den Gästen, die lieb und teuer sind, bald wieder möglich sein werden. ..und so ist es gekommen – zum Glück!
So glitzerten Braut und Bräutigam also mit den warmen Sonnenstrahlen um die Wette, als sie mit den Gästen unter dem Gesang eines hell klingenden Männerchores das geschmackvolle Ambiente betraten. Die liebevoll restaurierte Location, die Deko im Raum…alles gab einen würdigen Rahmen und die gefühlvolle Rede der Standesbeamtin sowie meine für die beiden gesungenen Lieblingslieder  „machten den Bogen rund“.
Mein liebes Paar! Ich wünsche Euch alles Glück der Welt auf Eurem Weg zusammen. Vielen Dank, dass ich Euch am Großen Tag ein Stück des Weges begleiten durfte! Ich freue mich auf ein Wiedersehen und grüße ganz herzlich,
die
Conny Borgwardt

So ist das Leben…

..schon lange her, seit ich den letzten Text in meinem Blog geschrieben habe. Und das hat seinen Grund: Mein Körper fühlte sich wohl dazu berufen, wenn schon eine Zwangspause durch Corona angesagt ist, endlich auch mal seine Stimme zu erheben. So pfiff er lauthals sein grassestes Repertoire auf quietschenden Blockflöten und bescherte mir eine schmerzhafte Nervenentzündung an der Halswirbelsäule. „Schönes“ Gefühl! Unglaublich, wie sich in diesen Momenten meine eigenen Prioritäten änderten, während ich nicht wusste, wie ich stehen, gehen, sitzen, liegen sollte: Das neue Sofo, das bald angeschafft werden sollte – pupsegal…mir war es schnurz, auf welchem Sitzmöbel ich NICHT sitzen konnte. Corona? Naja, sehr gut, dass ich jetzt keinem meiner Paare absagen musste. Nahezu alle Zeremonien sind sowieso auf den Herbst oder ins neue Jahr verschoben worden. Schmierige Fensterscheiben, der Rasen ungemäht, schmutziges Geschirr auf dem Küchenschrank…? Egal, egal, egal…Nur irgendetwas, das irgendwie schnell hilft…So eine kleine Ärztephobie habe ich ja schon immer. Allerdings hat sich die gelegt. Mein lieber Orthopäde rettete mich aus der ersten Schmerzstarre und ebnete den Weg für weitere Schritte. Einige überaus nette Mediziner durfte ich nachher in der Klinik kennenlernen. Wie eine 90-jährige Oma fuhr ich mit einem Tropf gefüllt mit Hammer-Schmerzmitteln durch die Gegend und freute mich, dass der Schmerz langsam nachließ. Die Ärzte kümmerten sich wirklich vom Zeitpunkt der Notaufnahme an ganz rührend und schnell um mich. Nun noch eine letzte Woche Reha, die sich an den Stationsaufenthalt anschloss. Auch hier: Viele helfende Hände aus vielerlei „Gewerken“, wie Physio- und Sporttherapeuten, Ergotherapeuten und Ärzte, die sich ganz wunderbar um ihre Patienten sorgen und ihnen viele Tipps und Kniffe für das „neue“ Leben zu Hause mit dem jeweiligen Problem auf den Weg geben. Da wird man an Geräten zum Schwitzen gebracht, immer wieder sanft auf die richtige Haltung hingewiesen, im Reha-Bad zu absolut unterschätzten, erstaunlich schwierigen Übungen aufgerufen, und bei gelegentlich recht schmerzhaften aber sehr wirkungsvollen Krankenmassagen von jahrhundertealten Muskelverspannungen erlöst. Ich denke da vor allem an das „Kabinett Nr 6“.. – Das ist ein Insider – Kenner der „Bautzener Reha-Szene“ werden wissen, was ich meine (-;
Ergebnis: Völlige Schmerzfreiheit!!! Glück, Glück, Glück! Da hat mich das Aua gezwungen, mich in meinem Leben umzuschauen, was wichtig und was unwichtig ist. Erkannt habe ich, dass ich ganz vieles ganz richtig mache aber dass ich mit mir auch ab und an geduldig sein darf. Und: dass das Leben endlich und das Wohlbefinden nicht auf Ewigkeit buchbar ist. Ergo: Nutze den Tag – Carpe diem und lebe!

Herzlichst,
Ihre und Eure glückliche, wieder mitten im Leben stehende, wieder schlafen könnende, und schon wieder völlig in Hochzeits-Ideen schwelgende Conny Borgwardt

Rettung vor der Demusikalisierung?

…ja, ja, die Hochzeitsplanung, die aufgeregte Spannung vor jedem Großen Tag, das Gribbeln im Bauch und das Glück meiner Paare, von dem ich immer auch ein bisschen abbekomme, das Herumgesinge auf allerlei Schlösschen und Villen, das ist schon was Schönes. Das alles scheint Jahrhunderte her zu sein…Inzwischen habe ich langsam Entzugserscheinungen. Bei all dem Herumgekoche, Geschirrspülereingeräume, bei Hausaufgabenbegleitung und dem Suchen neuer Alternativtermine für Traumtage bin ich schon völlig entmusikalisiert…
Zum Glück habe ich ein paar verrückte Nachbarn, die sich neulich einfach unsere Gartenbank gekapert und losgesungen haben. Jaaaa, richtig geschaut: Der Weihnachtsmann ist auch dabei und sitzt dort in trauter Zweisamkeit mit einem Quetschkommode spielenden Wahlsachsen, der aber noch keinerlei Sächsisch kann😜. Weder per Sprache noch per Gesang…Gelegentlich ist’s gut, wenn man nicht alle seiner, allesamt auswendig rezitierten Alternativtexte, (passend zum Alternativtermin) Wort für Wort versteht😅.
Toll war’s. Vielen Dank!
Vielleicht macht auch Ihnen und Euch dieses Video Spaß.
Herzlichst,
die
Conny

Offener Brief an einen ungebetenen Gast

…Du blödes Corona-Virus! Ich mag diese Seite an mir nicht so, die da mault und herumwütet. Aber jetzt ist ja langsam mal Schluss! Ich weiß, eigentlich weilst Du noch gar nicht so lange unter uns aber bereits in den wenigen Wochen hast Du so vielen Menschen schon so viel Kummer bereitet. Da geht’s bei so Manchem wirklich ans „Eingemachte“…Ich mag gar nicht undankbar sein: Ich habe das Privileg mit meiner Familie auf dem Land zu leben..far far away…da ist die Sache mit dem Abstand halten locker hinzubekommen. Gar nicht auszudenken, wer da zur Zeit mit drei kleinen Kindern in einer Neubauwohnung in der Großstadt wohnt…Trotzdem: Ich gehe in mich, versuche der freien Zeit gute Seiten abzugewinnen..Ist ja auch schön: Viele Zeit für die Kinder, zusammen Frühstücken, in den sonnigen Himmel gucken, endlich mal den Schreibtisch aufräumen, Mittag essen, Abendbrot… Als Höhepunkt der Woche einmal gleich nach Ladenöffnung zu Lidl, vor dem grimmig dreinschauende Leute in einer 60 Meter langen Schlange auf den Einlass in die Heiligen Hallen warten. Oh je, heute gibt’s Geranienpflanzen – na klasse. Eine kleine Lidl -Angestellte muss die Ungeduldigen vor der Tür in kleinen Grüppchen einlassen und manchen Ärgerlichen („Was, Sie haben gar keine Gurken???) beruhigen, damit dieser nicht die Fangzähne ausfährt. Jeder gegen jeden…Ich gehe dann immer mit einem extra Lächeln durch die Reihen, obwohl ich die Stimmung gruselig finde.
Dagegen die „Gabenzäune“ in so mancher Stadt, an den Beutel mit Dingen des täglichen Bedarfs gehängt werden können, die für die Leute bestimmt sind, bei jenen es jetzt noch knapper ist. Die Spendenaktionen, die Hilfe untereinander..Wieder zeigt sich in der Not, wer tatsächlich ein Freund ist oder wer den anderen „frisst“. Daher, Du blödes Coronavirus, bist Du vielleicht gar nicht so blöd. Du lässt uns -neben dem ganzen Mist den Du uns einbrockst- erkennen, was wirklich wichtig ist. Und das sind erstaunlich wenige Dinge: unter anderem Menschlichkeit und ein kleines Lächeln.

Osterspaziergang

…es ist Osterzeit! Es ist Frühling! Alles grünt und wächst! Auch wenn es in diesem Jahr völlig anders ist, als gewohnt, steht das Fest an, das uns Menschen ein Eintrittstor in die warme Jahreszeit zu sein scheint. Ein Fest, das Hoffnung verspricht. Hoffnung darauf, dass alles neu beginnt. Hoffnung, dass aus Altem, Verbrauchtem Neues erwächst und sich bunt und duftend verbreitet.
Da sind derweil auch in meinem Hinterkopf so viele Fragen, die die Freude am Grünen und Blühen beträchtlich mildern. Da sind Sorgen, die wohl zur Zeit so manchen umtreiben. Und doch: Da ist dieser ewige Kreislauf des Lebens, der uns sagt, dass wir zwar vorsorgen können, soweit das möglich ist, aber niemals alle Fäden in der Hand halten können. Nun denne: Wenn es so ist, genießen wir die quicklebendigen, sonnigen Ostertage! Strahlen wir, statt mit Jogginghosen, lieber mit unseren schönsten, buntesten Klamotten mit dem Frühling um die Wette! Mein Lieblings-Ostergedicht ist schon lange der „Osterspaziergang“ von J.W.von Goethe. Jedes Jahr nehme ich mir vor, das Ding auswendig zu lernen. Bis über die ersten paar Zeilen bin ich allerdings dabei bisher nie hinausgekommen. Und doch kommt mir bei meinen Wanderungen übers Feld zu Beginn des Jahres – wenn es endlich wieder ein bisschen wärmer wird – wieder und wieder der Wortlaut einiger Phrasen dieses Gedichtes in den Kopf. Und weil diese Hoffnung gerade in dieser Zeit so wichtig ist, habe ich mich an meinen Lieblingsplatz im Wald gesetzt, habe mit wackelnder Handykamera versucht, das kleine Bächlein, die Buschwindröschen und den Gesang der Vögel einzufangen und dabei den „Osterspaziergang“ rezitiert. Ein paar Mal hat mich der Hund mit seiner Nase angestupst, weil er endlich weitergehen wollte. Bei ein paar weiteren Versuchen hat er laut das Wasser des Baches geschlabbert…Doch eines der Unterfangen ist (einigermaßen) geglückt.
Ich wünsche damit ringsherum ein wunderhübsches Osterfest!
Beste Grüße,
die
Conny Borgwardt

Hundeliebelei

…Normalerweise würde ich hier an dieser Stelle ein Berichtchen über eine schöne Zeremonie anlässlich einer Hochzeit veröffentlichen. Dummerweise sieht es mit Trauungen zur Zeit recht mau aus. Wie so vielen, der in der Hochzeitsbranche Tätigen, bleibt mir nicht viel mehr übrig, als unsere Paare so weit es mir möglich ist, zu trösten, Termine zu schieben, mich um die Dinge zu kümmern, die liegen geblieben sind und mich um meine kleine große Welt zu Hause zu kümmern. Daher nun eine kleine und besondere „Liebesgeschichte“.
Wir haben einen kleinen behaarten, ab und an bellenden, Teenager. Bruno. Betont sei: Der Bruno mit den VIER Füßen und den Puschelohren😁! Bruno ist verliebt…und völlig kopflos!! Alle Schalter im kleinen Hundekörper sind auf „Aus“ gestellt. Nur sein Hormonsystem ist online und schreit ihm ständig zu: „Du musst hier raus! Lauf! Deine Freundin wartet auf Dich!“ Keine Ahnung, welches kleine Hundemädchen da so gut riecht, dass der Hundejunge alle Dinge vergisst, die er bis zur letzten Woche sehr gut beherrscht hat: Entspannt an der Leine zu laufen, neben uns durch den Wald zu stromern ohne auszubüxen, zurückzukommen wenn wir rufen..alles dahin. Nur der Ruf des Frühlings zählt. Ich habe das Gefühl, ein wenig hat sich der Zustand gebessert und der Ruf der Natur lässt den Schokoladendackel nicht mehr ganz so schlottern, wie vor ein paar Tagen noch. Erfahrene Hundebesitzer sagen, das gehe vorbei und wir bekommen unseren trotteligen, verschlafenen Bruno, den wir gewöhnt sind, bald zurück. So wie wir unser „normales“ Leben auch wiederbekommen – nach Corona. Nun denn..warten wir also ab und trinken Tee..In der Sonne..auf dem Liegestuhl…mit Sonnenbrille. …Und suchen den Bruno, der sich nur mal gaaaaaaaaanz kurz zu seiner Freundin davongeschlichen hat – zu einer Romanze im Geheimen…
Sonnige Frühlingsgrüße,
die
Conny Borgwardt

Schneeflocken auf Kunterbunt

…waaaaaas ist denn das??? Am Weihnachtstag hätten wir uns einen solchen Ausblick auf schneeweiße Nadelbäume und leise rieselnde Flocken, die im Licht der Straßenlaternen tanzen, gewünscht..und -10 Grad Celsius …und von mir aus auch glatte Straßen, auf denen das Schlittern Spaß macht..Aber jetzt??? Also strecke ich mich in der Gärtnerei meines Vertrauens ordentlich und schaue, ob ich den Frühling trotzdem entdecke. Ganz klar: In dem ganzen duftenden Blümelkram, der hier feil geboten wird, ist er versteckt und nicht nur ich sondern auch ein paar abgeordnete Brummel-Insekten haben ihn schon hinter der einen Schneewolke hervorblinzeln sehen.
Ich habe bereits ernsthaft den für jeden Lenz obligatorischen Kauf einer neuen Sonnenbrille in Erwägung gezogen (..diese Brille bleibt meistens höchstens bis Anfang Juli heile..danach trete ich entweder drauf, setze mich auf die selbe oder vergesse sie an einem schönen Ort einer Trauung…). Außerdem konnte ich natürlich nicht widerstehen, schon mal Blümchen zu kaufen, die ich auch schon ins Freie gepflanzt habe. Frühblüher…naja – die werden’s schaffen. Aber trotzdem!
Da haben wir vor ein paar Wochen gedacht: Oh, jetzt gehts los! Jetzt starten wir alle in eine krasse, bunte, neue Saison 2020 – und müssen uns jetzt so bremsen. Nötig ist’s und wir müssen durch. Bestenfalls können wir aus diesen Tagen ein paar gute Dinge lernen: Zum Beispiel wie wichtig die Arbeit der Verkäuferin im Laden nebenan ist und dass wir ihr bei unseren Einkaufserledigungen ruhig ab und an ein nettes Lächeln zuwerfen können. Welche Helden im wahrsten Sinne des Wortes doch die in der Medizin Arbeitenden sind und dass ihnen mehr als ein Applaus gebührt. Wie weit uns doch unser tatsächliches Zusammenwirken führen kann, wenn wir es wagen, dem anderen zu trauen…
„..Im Tale grünet Hoffnungsglück…“ ja es grünt und blüht…und es ist zum Glück nicht aufzuhalten: Das Wachsen und Streben, das Grünen und Hoffen. Der Frühling er steht in den Startlöchern – aber so was von…!
Herzlichst;
Ihre und Eure Conny Borgwardt

…wie Weihnachten…

..wie man sich doch an neue Situationen gewöhnen kann, mhh?
Nach inzwischen fast zwei Wochen „Corona-Pause“ hat sich in unserer Familie tatsächlich so etwas wie ein neuer „Rhythmus“ eingespielt: Wir stehen auf (nicht ganz so zeitig wie zu Normalozeiten), essen gemeinsam Frühstück (das haben wir in herkömmlichen Zeiten nicht immer geschafft), dann Tischabräumen und währenddessen gehen die Kinder in den Garten/aufs Trampolin und der Hund hat seine helle Freude daran, wenn alle drei wie eine wilde Horde Pferde um das Haus pfeifen. Nun werden alle Aufgaben für die Schule erledigt und das nahezu ohne Nörgeln. Wenn ein Thema nicht ganz klar ist, wälzen wir zusammen Bücher, kümmern uns um Gleichungssysteme (die Erinnerungen an Mathe-Abitur-Zeiten kommen wieder…) oder schauen uns youtube-Videos an. Glaubt mir/glauben Sie mir, da gibt es nichts, was nicht auf jene Art und Weise erklärt wird, dass es auch derjenige versteht, der früher eher Pickel bekommen hat, wenn er sich der jeweiligen Materie zugewandt hat. Dann wird von Seiten der Kinder oft „Maumau“ gespielt oder die kreative Ader hervorgezaubert, indem aus Pappe z.B. Fledermäuse gebastelt oder einfach selbst erfundene Comics gezeichnet werden. DAS ist meine Bürozeit: Jetzt berate ich zur Zeit am heißen Draht mit meinen lieben, teilweise recht verzweifelten Paaren, darüber, wohin wir den Termin für den Großen Tag verschieben. Fast alles auf Anfang sozusagen..Ein Drama..Eine Aufgabe mit zur Zeit recht vielen Unbekannten. Als ich heute morgen ins Wohnzimmer kam, stand dort jene hübsche Tasche. Unsere Freunde Kerstin und Klaus vor einigen Tagen, noch ohne Probleme und nach Plan zurück aus Thailand gekommen, haben uns ein Reisemitbringsel von dort mitgebracht. Tee aus verschiedenen Blüten, aus Rosen, Lotus, Lavendel, Jasmin..einen kleinen thailändischen Elefanten..sehr süß! Vielen Dank dafür!
Und: Gestern war ich für Oma und Opa einkaufen. Zum Dank standen neben dem erwähnten Reisemitbringsel gleich ein paar Rollen des „papiernen Goldes“….sogar mit Smilies drauf😆….Wie Weihnachten..
Sonnige Grüße zu Ihnen und Euch,
die
Conny Borgwardt