Verordnete Corona-Kreativ-Verlangsamung in hell…

…ach ja Corona…Ich weiß nicht, wie es Ihnen und Euch geht. Ich kann’s bald nicht mehr hören..Und: Ich bin bereits nahezu Experte, was Kenntnisse hinsichtlich der Viruspandemie angeht. Man kann ja auch gar nicht anders: Sobald man Radio, Rechner oder Fernsehgerät anschaltet, tun sich tausend offenbar brandneue Informationen zu dem Hype-Thema auf und der hundertste Sachverständige umreißt mit nicht gerade unemotionalen Worten die Schwere der Situation. Klar braucht man entschlossene Maßnahmen. Da müssen wir alle zurückstecken und der Einzelne wird unter Umständen nicht nur finanziell daran zu knabbern haben. Mit der ruhigen Aufklärung ohne Panikmache und mit der sicheren entsprechenden Hilfe des Staates für die, denen plötzlich die geplanten Einnahmen wie Sand durch die Finger rieseln, könnte jedoch in dieser Situation, in der wir von außen angeordnet gezwungenermaßen „runterkommen“ müssen, sogar eine Chance liegen: Die verordnete Verlangsamung könnte ein Segen sein, Kreativität in sich selbst wiederentdeckt werden. Home Office – ohhhhh: Es funktioniert! …Und der Corona-Virus schafft plötzlich ganz neue Realitäten. Nicht zu vergessen das digitale Lernen, das eventuell einen dicken Wichtigkeits-Pluspunkt erhaschen könnte. Wie schließlich in allen Zeiten, in denen es schwierig wird, rücken die Menschen zusammen und helfen sich gegenseitig: Nachbarschaftshilfe blüht auf unter Leuten, die unter Umständen jahrelang im selben Hauseingang gewohnt haben und sich bisher gar nicht kannten. Wieviele „Corona-Zeit-Babys“ wird es wohl in neun Monaten geben? Konzerte: abgesagt. Museumsbesuch: abgesagt. Urlaub: abgesagt…
Treffende Worte fand ich letztens in einem Status einer Freundin. Leider konnte ich nicht herausfinden, wer denn die weisen Worte sprach:
„Gespräche sind nicht abgesagt. Beziehungen sind nicht abgesagt. Liebe ist nicht abgesagt. Songs sind nicht abgesagt. Lesen ist nicht abgesagt. Selbstfürsorge ist nicht abgesagt. Hoffnung ist nicht abgesagt. Halten wir uns an die guten Dinge, die bleiben.“
Ich halte ein „gutes Ding“ – nämlich (unter anderem) den Hund an der Leine oder auch nicht…und stromere bei Sonnenschein über das weite Feld und durch den Wald in den hellen Frühling. Das macht alles besser!
Viele Grüße ringsherum,
die
Conny Borgwardt

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